Freud und Leid bei der HSG, am vergangenen Sonntag.

wD-Jugend „Final Three“

Unsere Mädels eröffneten das „Final-Three“-Turnier der weiblichen D-Jugend in der eigenen Halle um 10:00 Uhr gegen die TS Coburg. Nach einer spannenden und offenen ersten Halbzeit, in welcher sie sogar häufig gegenüber der Turnerschaft in Führung gehen konnten, gerieten sie in der zweiten Hälfte der Begegnung leider etwas ins Hintertreffen. Die HSG-lerinnen kämpften bis zum Abpfiff, mussten sich aber den späteren Turniersiegerinnen aus Coburg mit 17:21 geschlagen geben. Die jungen Sportlerinnen zeigten aber Moral und verarbeiteten den Rückschlag vorbildlich. So konnten sie in der zweiten Partie zeigen, dass sie zu Recht an dem Turnier teilgenommen haben. Gegen die SG Helmbrechts/Münchberg konnten sie sich infolgedessen mit 14:17 durchsetzen. Ein schöner Schlusspunkt für diese sehr erfolgreiche Saison. Alles in allem eine sehr gute Performance der Mannschaft. Die TS Coburg wird dann als oberfränkischer Meister am Nordcup am kommenden Wochenende teilnehmen, der ebenfalls in der Frankenlandhalle mit der HSG als austragendem Verein stattfinden wird.

Damen 2

Auf dem Heimspieltag ging es mit dem letzten Saisonspiel der zweiten Damenmannschaft weiter. Wie erwartet gab es gegen den TV Oberwallenstadt ein wirklich enges Spiel, bei welchem sich beide Mannschaften trotz bereits feststehender Tabellenplatzierung nichts „schenkten“. So konnte sich über 60 Minuten lang kein Team wirklich absetzen. Es deutete sich schon über beide Halbzeiten an, dass es zu einem wirklich knappen Finale in der Begegnung kommen wird. Und so sollte es dann auch sein. Nach dem Führungstreffer zum 19:18 für die HSG durch eine überragend aufspielende Alisa Gutsch in der 56. Minute konnten die Gäste des TVO bei 59:48 ausgleichen. Danach gehörte der Ball der HSG. Leonie Greiner im Kasten spielt den Ball zum schnellen Anwurf, doch Trainer Björn Hauer griff überraschend zum Timeout 8 Sekunden vor Schluss und unterbrach den Angriff. Ein gewagter Eingriff, der am Ende aber wirklich Früchte tragen sollte, denn pünktlich zum Abpfiff konnte Christin Gutsch nach 2 schnellen Pässen den vielumjubelten 20:19-Siegtreffer einnetzen. Damit beenden die Damen 2 mit einem Sieg und dem dritten Tabellenplatz die Saison.

mA-Jugend

Ebenfalls erfolgreich war die männliche A-Jugend auf ihrem vorletzten Auswärtstrip der Saison. Hier kostete der Spielverlauf allerdings den Zuschauern weniger Nerven. Denn bereits nach 15 gespielten Minuten führte die HSG mit 5:10. Torschütze war hier Robbie Engel, der an dem Tag starke 14 Treffer für seine HSG beisteuern sollte. Nach dem Halbzeitstand von 10:20 nahm man sich auf Seiten der HSG auch nicht zurück und konnte schlussendlich deutlich mit 24:40 gegen die Gastgeber des TSV Hof gewinnen.

mB-Jugend

Um 16:00 Uhr war Anpfiff bei der mB-Jugend in Forchheim beim SV Buckenhofen. Auch hier konnten die Zuschauer ein wirklich enges Spiel bewundern, in dem beim Stand von 18:16 zur Halbzeit gepfiffen wurde. Leider benötigten die HSG-Jungs, anders als die Gastgeber, etwas mehr Zeit, um nach der Halbzeitpause zurück in die Partie zu finden. So konnte sich Buckenhofen bis zur 41. Minute eine 27:21-Führung herausspielen. Doch wer dann das Team von Trainer Florian Walther und Betreuer Markus Mayer abgeschrieben hat, der irrte sich gewaltig. Mit wirklich respektablem Einsatz und starker Moral holten die Jungs Tor für Tor wieder auf. So konnte Matti Spichal in der laufenden 48. Minute zum 28:27-Anschlusstreffer einnetzen. Am Ende sollte aber in den letzten zwei Spielminuten das Quäntchen Glück fehlen und die Gastgeber trafen 2 Sekunden vor Abschluss zum 29:27-Endstand. Erneut ein wirklich starker Auftritt des Teams, der jedoch schlussendlich leider nicht mit Punkten belohnt werden konnte.

Damen 1

Vor heimischer Kulisse, ebenfalls um 16:00 Uhr, war Anpfiff zur Begegnung der ersten Damenmannschaft mit ihren Gästen der SG Frankenpower. Das Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Erlangen und Herzogenaurach war ein enorm wichtiges für die HSG. Nur mit einem Sieg konnte man sich nach aktuellem Stand noch Chancen auf einen Verbleib in der Oberliga ausmalen. Diese heikle Ausgangssituation merkte man unseren Mädels auch an, sie begannen die Partie vor dem heimischen Publikum kämpferisch und erspielten sich so sehr früh eine 3-Tore-Führung. Leider fingen sich die Gäste infolgedessen etwas und verteidigten nun konsequenter als die HSG und erzielten immer wieder einfache Tore über die Außenposition. Die Folge war nun eine 3-Tore-Führung für die Gäste zum Halbzeitpfiff. Die HSG ließ sich im Verlauf der zweiten Hälfte jedoch nie wirklich abschütteln. Tapfer spielten die Damen weiter und versuchten ihr Möglichstes, das Spiel in der Frankenlandhalle nochmal zu drehen. Am Ende sollte dieses Vorhaben jedoch leider erfolglos bleiben, die Partie ging mit 28:31 an die Gäste. Da Bergtheim parallel gegen den FCN gewann, beträgt nun der Rückstand auf das „rettende Ufer“ (Platz 8) 3 Punkte. Um das noch zu erreichen, müsste Bergtheim zweimal in Folge verlieren und die HSG parallel gegen zwei starke Gegner die verbliebenen beiden Begegnungen gewinnen. Aktuell ist der 9. Tabellenplatz der HSG, sollte sich nichts ändern, leider ein Abstiegsplatz.

Herren 1

Ja, Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander und die HSG schickte ihr Publikum an diesem Sonntag auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Denn bei den Herren im Anschluss-Spiel ging es nicht um den Abstieg, sondern vielmehr um den winkenden Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga. Seit der letzten Woche hat es die HSG wieder in der Hand und damit ist auch der Druck ein Stück weit zurück. Jedoch hatten diesen Druck am Sonntag auch die Gäste, denn bei der SG Helmbrechts Münchberg 2 geht’s um den drohenden Abstieg. Vorteil unserer Jungs, ganz klar die Heimstärke, denn vor heimischem Publikum gab es in dieser Saison für keinen Gast etwas zu holen. Und so gelang es auch diesmal den Jungs in der Frankenlandhalle, früh in Führung zu gehen. Durch den krankheitsbedingten Ausfall des zuletzt stark aufspielenden Nicolas Carl waren am Sonntag die Kollegen Fabian Querfeld und Nils Berghold mehr gefordert. Diese erfüllten ihre Aufgabe auch sehr gut und waren maßgeblich an dem erfreulichen Halbzeitstand von 19:12 beteiligt. Fast wäre man geneigt, sagen zu können: „Die Kopfsache mit dem selbstgemachten Druck, die gehört der Geschichte an.“ Doch wer dieses Gespenst kennt, der weiß, dass es sich nicht so einfach verjagen lässt. Und so zeigten die Herren nach Anpfiff der zweiten Hälfte Nerven und ließen zu, dass ihr komfortables Polster durch einen 0:5-Lauf der Gäste etwas dahinschmelzen konnte. Erst in der 36. Minute gelang der erste Treffer der HSG in der zweiten Spielhälfte, aber auch nach der 36. sollte es nicht viel besser werden. Entsetzt dürften die Heimfans in der 50. Minute den Führungstreffer der Gäste zum 24:25 wahrgenommen haben. Doch, so scheint es, hätten die Männer die Talsohle in dieser Saison wohl schon durchschritten, denn nach diesem Einbruch über knapp 20 Minuten folgten nochmal 10 Minuten Kampf! Die HSG gewinnt schlussendlich 31:27, die Mauern der „Festung Frankenlandhalle“ haben gewackelt, sind aber letztendlich nicht gefallen. Für die Männer von Florian Klihm heißt das: Meisterschaftsfinale am kommenden Sonntag zuhause! Handballherz, was willst du mehr? Anpfiff gegen HSC Coburg 3 ist um 16:00 Uhr